[Konzert] Broken Soldiers Project & End of Green

[Konzert] Broken Soldiers Project & End of Green

Ich photographie leider relativ selten auf Konzerten da dass einerseits nicht mein primäres Metier ist und andererseits die Akkreditierungen auch nicht auf der Straße liegen. Umso mehr macht es mir Spaß wenn ich denn mal die Gelegenheit dazu habe.

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WGT Tagebuch Tag 3

WGT Tagebuch Tag 3

Nach dem üblichen üppigen Pensionsfrühstück sollte der Tag mit einem weiteren kulinarischen Highlight beginnen. Absinthfrühschoppen in der Absintherie La Petite. Der Name kommte nicht von ungefähr, denn sie ist wirklich sehr klein. Was allerdings keineswegs klein war, ist die Absinthkarte. Ein beachtliches Sammelsurium, aus dem es schwer fällt zu wählen. Aber zumindest meine Wahl hat mich mitnichten enttäuscht. Libertine 72 hielt was er versprach und schmeckt hervorragend. Dafür lohnte es sich auch ein bißchen warten zu müssen.

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M'era Luna 2009 – Review

M'era Luna 2009 – Review

Update: Da ich selbst keine Photos machen konnte, bzw. mit meiner kleinen Fuji nicht machen wollte, stelle ich hier ein paar Links zu Galerien rein.

Hildesheimer Allgemeine Zeitung

Dieses Jahr war die Anreise zum M’era Luna besonders stressig da es direkt im Anschluß an einem Urlaub in Dänemark lag. Und der Weg von Vejlby Klit an der nördlichen Nordseeküste bis nach Hildesheim-Drispenstedt war alles andere als kurz. Wie immer später als geplant losgefahren, nämlich etwa um 10 statt wie geplant um 8, waren wir erst gegen 19:00 Uhr endlich auf dem Zeltplatz des Festivalgeländes angekommen. Wie nicht anders zu erwarten war dieser schon wieder brechend voll. Trotzdem fanden wir noch eine passende Parzelle auf der wir unser nagelneues Zelt aufschlagen konnten. Zelt, Luftmatratze und Faltbank waren schnell installiert und unsere Batterien alle. Zum Abschluß des Tages gabs noch ein paar Bier in der rot leuchtenden Abendsonne. Die Nacht war allerdings nur bedingt erholsam, denn eine Begleiterscheinung solcher Festivals sind die unzähligen Partyrotten um einen herum, welche die ganze Nacht Party machen. Man kanns ihnen ja nicht verübeln, aber Schlaf gabs deswegen leider kaum.

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Der Rest der vom Feind übrig ist…

Der Rest der vom Feind übrig ist…

Im letzten, leider schon recht lange zurückliegenden, Beitrag, habe ich ja angekündigt dass meine Vorletzte Prüfung ansteht. Wie es das Schicksal so will, habe ich es erst letzte Woche geschafft diese Atlast zu entsorgen. Wiedermal nicht sonderlich gut, aber zufriedenstellend. Prüfungen sind offensichtlich nicht meine Sache. Während ich VOR und NACH der Prüfung relativ gut bescheid weiß, oder glaube bescheid zu wissen, breche ich ein sobald ich vor meinen Prüfern sitze. Es ist eine unbegründete und vor allem irrationale Angst. Aber ein unausweichlicher Prozess. Das Schema ist immer das Gleiche. Ich betrete das Büro in dem meine Prüfung auf mich wartet, und ich verliere die Fähigkeit logisch zu denken. Außerdem bricht die Verbindung zur Faktendatenbank in meinem Gehirn ab. Allerdings kann auch nur bewertet werden, was auch da ist. Und so schaffe ich es meistens nur mit Mühe und Not meine Neuronen zu aktivieren. Trotzdem habe ich inzwischen weit mehr hinter als noch vor mir.

Allerdings habe ich mir zwischendurch auch mal die Zeit für ein bißchen Kultur genommen. 18.10.2008 – Welle:Erdball in der Dresdner Reithalle! Jetzt noch ein ausführliches Review zu schreiben wäre allerdings sinnlos. Deshalb verweise ich an dieser Stelle einfach auf meine Galerie. Es war wirklich ein supertolles Konzert.

Konzertreview: Pigor und Eichhorn (und der Ulf)

Konzertreview: Pigor und Eichhorn (und der Ulf)

Bisher kannte ich Pigor und Eichhorn nur von ihren CD Veröffentlichungen und den Berichten von meiner Mutter die bereits vor 2 Jahren in den Genuss eines Konzertes gekommen ist. Am 16.05.2008 war es endlich auch für mich an der Zeit. Pigor und Eichhorn (und der Ulf) live und in Farbe im Köstritzer Spiegelzelt zu Weimar.
Das Programm bestand hauptsächlich aus den Titeln von ihrem aktuellen Album „Volumen 6“ was aber alles andere als schlecht ist. Bisher gab es noch kein Stück welches mir langweilig vorkam und über die musikalischen Qualitäten braucht man auch kein Wort verlieren. Also konnte ich mir sicher sein dass auch das Konzert ein Leckerbissen wird und ich wurde nicht enttäuscht. Pigors unglaubliche Wortakrobatik und Eichhorns Klaviervirtuosität sowie die Abrundung durch Ulfs elektronische Untermalung sind schon auf den CDs erste Klasse aber in der, trotz 110%er Belegung, gemütlichen Atmosphäre des Spiegelzeltes wurde sogar der „Soundcheck“ zu einem Erlebnis. Nach der Einführung kamen so gut wie alle Songs von „Volumen 6“ welche mit Pigors Gestik und Mimik noch um einige Größenordnungen besser rüberkamen. „Aufgelockert“ wurde das Programm von einem „Interview“ mit Pigor in dem einige biografische Details ans Tageslicht kamen. Außerdem wurde geklärt warum zwischen „Volumen 4“ und „Volumen 6“ eine Nummer fehlt.
Der von Kritikern als „Salon-Hip-Hop“ bezeichnete Stil von Pigor und Eichhorn ist eine Kunstform für sich und die bissigen Kabarettexte über alle (un-)möglichen mehr oder weniger störenden Kleinigkeiten des alltäglichen Lebens sprechen jedem, der die Welt halbwegs aufmerksam beobachtet, aus der Seele.
Und so vergingen die 2h wie im Flug, was ja ansich schon ein zeichen für Qualität ist. Alle schönen Dinge gehen viel zu schnell zu Ende, aber die Möglichkeit die noch fehlenden Alben unserer Sammlung hinzuzufügen haben mich wieder milde gestimmt. So kann ich mich darauf freuen bei der nächsten Möglichkeit wieder dabei zu sein.

www.pigor.de ist die erste Anlaufstelle für weitere Informationen.

The NoFis & Sleazy, inc.operated

The NoFis & Sleazy, inc.operated

Nachdem ich in den letzten Jahren mehr oder weniger nur Konzerte von etablierten und einem relativ großen Publikum bekannten Bands gesehen habe, gabs am 5.6.2007 endlich mal wieder Garagenmusik. Ein Kamerad aus meiner alten Schule hatte angekündigt mit Freundband im hiesigen Studentenclub, dem Erdalchimisten Club (kurz EAC), zu spielen. Und so konnte ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen.

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