photography

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Sehnsucht nach Meer

Sehnsucht nach Meer

Das Meer hat eine eigenwillige Anziehungskraft. In der Kunst, der Literatur, im Film – ein immer wiederkehrendes Motiv oder manchmal einfach nur Hintergrund. Die beinahe endlose Weite des Horizontes, das Rauschen der schäumenden Gischt an  einer Kaimauer und das kreischen der Möwen. Ich habe Sehnsucht nach Meer. In diesem Jahr war ich bereits einmal an der Nordsee, zwischen Cuxhaven und Bremerhaven und zweimal an der Ostsee. Den Jahreswechsel habe ich irrerweise mit einem Bad in der 4°C kalten Rostocker Ostsee begonnen. Deutlich angenehmer war es dann doch im Juni, obwohl das Wasserthermometer auch kaum über die 10°C Marke geklettert ist. Aber ich wollte ja nicht über die Wassertemperatur referieren sondern Impressionen von den Ausflügen in Bildform präsentieren.

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Blumenknipser

Blumenknipser

In diversen Kameraforen würde ich für mein Interesse an Blumen wahrscheinlich abfällig als Blumenknipser beschimpft werden. Zugegeben, Blumen sind, abgesehen von der Winterzeit, immer ein dankbares Motiv. Schöne Blütenformen, bunte Farben – und vor allem rennen sie nicht weg. So ganz einfach ist es aber nicht ein „spannendes“ Photo von Pflanzen zu machen, ohne sich Klischees hinzugeben.

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Die Angst des Amateurs

Die Angst des Amateurs

Wenn man schon eine ganze Weile photographiert und die Resultate zu gefallen wissen, kommt irgendwann auch die Zeit wo man gefragt wird: „Würdest Du meine [beliebiges Familienereignis] photographieren?“ Das ist auch sehr schön und ich freue mich jedes mal aufs neue darüber. Trotzdem bleibt immer ein gewisser Restzweifel. Es ist ein Unterschied ob man für sich selbst photographiert oder quasi einen Auftrag „erledigt“. Denn mit diesen ist immer eine gewisse Erwartung verbunden, die ggf. auch finanziell vergütet wird. Nicht zuletzt ist aber auch der Anspruch an sich selbst oft ein Anlass für Bedenken à la „bin ich wirklich gut genug?“. Natürlich wissen die Auftraggeber, meistens Verwandte, Freunde oder Freunde von Freunden, dass man nur „Amateur“ ist, aber das ungute Gefühl bleibt.

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Zeitreise

Zeitreise

Der Vorteil der Digitalphotographie ist, immer gleich sehen zu können wie das Photo geworden ist und gegebenen Falls nachzujustieren, soweit es das Motiv zuläßt. Ist das wirklich unbedingt ein Vorteil? Geht es um Aufträge die einem Geld einbringen, mag das sicherlich stimmen. Und wenn man auf einer Fete photographiert hat und man noch am selben Abend von allen Seiten mit „zeig mal die Photos“ penetriert wird, zweifelsfrei auch.

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Es wird langsam

Es wird langsam

Nach und nach füllt sich nun langsam die Seite mit Bildern. Zuletzt habe ich die Konzertsektion um einen ganzen Schwall Bilder bereichert und nun habe ich noch ein Kontaktformular integriert. Das wird zwar noch ein bißchen erweitert, aber ich stehe nun für Aufträge zur Verfügung – soweit es sich zeitlich einrichten läßt, denn immerhin bin ich ja noch Diplomand und das auch noch kurz vor der heißen Phase.

Alles neu

Alles neu

Es ist in letzter Zeit viel passiert. Ich mußte mich von vielen Dingen trennen die mir mehr als wichtig waren, doch ich habe auch etwas gelernt. Manchmal ist Verlust nur eine Notwendigkeit. Eingefahrene Strukturen müssen aufgebrochen werden, Flickschusterei gegen etwas solides getauscht werden. Deswegen hat sich nun auch hier so ziemlich alles verändert. Nun ist die Plattform für mein neu erwachsendes Ich geschaffen. Es kann losgehen.

Für den Fall, dass noch jemand an meinen vergangenen Verbrechen interessiert ist, lass ich das Grab noch eine Weile offen.

Schnitt

Schnitt

Es ist Zeit für etwas Neues.

Analog's not dead

Analog's not dead

Meine Neigung zu „längst überholten“ Dingen ist ja kein Geheimnis. Ich mag Schallplatten, Kinofilme auf Zelluloid und natürlich Kameras die noch auf Silbergelatine belichten. Aus diesem Grund habe ich mir vor vielen Jahren auch eine Mittelformatkamera zugelegt und vor einiger Zeit bei einem „Gewinnspiel“ bei Fotografr.de mitgemacht, bei welchem ich zwei Testexemplare Kodak Portra 160 Rollfilme abgestaubt habe. An dieser Stelle, hab Dank, lieber Omori!

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Flashtrigger/Funkauslöser Yongnuo RF-602

Flashtrigger/Funkauslöser Yongnuo RF-602

Die Equipmenterweiterung bei Hobbyphotographen unterliegt gewissen empirischen Gesetzmäßigkeiten, auf welche ich jetzt nicht im Detail eingehen werde. Jedenfalls gehört ein Systemblitz früher oder später auf jeden Fall dazu. Diesen Punkt habe ich schon vor vielen Jahren mit einem Sigma EF-500 DG ST erreicht. Ich muß sagen, das Ding ist eine ziemliche Zicke. An der D200 funktionierte er erst nach einem Firmwareupdate und auch danach nur halbwegs zufriedenstellend mit handverlesenen Akkus (Eneloops). Jedenfalls merkt man schnell dass Frontalblitzen in vielen Belangen einfach unschön ist. Trotz Lightsphere-Clon und i-TTL.

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Lost Places

Lost Places

Vom Konkurs in den Ruin getrieben, zu alt oder zu klein gewordene Einrichtungen… am Ende steht immer eine Ruine. Manchmal werden sie sofort abgerissen um Platz für Neues zu schaffen, manchmal aber auch dem Verfall preisgegeben. Vor allem für Vandalen, Sprayer und Obdachlose sind sie interessant aber auch viele Photographen lieben den morbiden Charme von Ruinen. Nicht immer ganz ungefährlich und nur ganz selten legal werden nicht selten die Reste von Industriegebäuden, alten Wohnblocks etc. zu sonntäglichen Ausflugszielen. Die in Deutschland unter Photographen beliebteste Anlage, die Beelitz Heilstätten, ist leider seit letztem Sommer aufgrund zunehmendem Vandalismus nicht mehr zugänglich.

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